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Mail-Newsletter: Zusammenfassung der aktuellen Situation in Ohlendorf

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Hallo liebe Helferinnen und Helfer,

ich wende mich jetzt direkt an euch/Sie alle und möchte mich noch mal ganz herzlich für die phantastische Unterstützung danken. Ich habe heute noch mal ein paar Stunden in Ohlendorf verbracht und mit Hilfe eines Übersetzers die Ängste und Sorgen der Flüchtlinge erfahren. Sie fühlen sich in Ohlendorf von der Welt abgeschnitten, es fehlt die nötige Infrastruktur, die man von Winsen und Handeloh her gewohnt war. Sie merken, dass es Leute (uns) gibt, die sich kümmern. Aber es fehlt ein Raum, wo man sich treffen kann. Wir versuchen jetzt ein wetterfestes Zelt zu bekommen, das zentral aufgebaut werden kann. Wer sich da noch engagieren möchte, setze sich bitte mit Rainer Soetebeer in Verbindung.Neben den ganzen gutgemeinten Sachspenden ist es Moment wichtiger, dass die Flüchtlinge merken, sie sind nicht allein gelassen. Also, wer Zeit hat, möge bitte zur Anlage fahren, sich bei Hamza melden, Haus Nr. 86, und einfach mit den Flüchtlingen in ihre Wohncontainer gehen, sich mit ihnen unterhalten und einen gepflegten Tee trinken. Ich bin in den letzten beiden Tagen schon von verschiedenen Flüchtlingen eingeladen worden. Ein kleiner Tipp von mir, nehmen Sie Fotos von Ihrer Familie mit, dann entsteht ganz schnell ein „Gespräch“, wenn auch manchmal mit Händen und Füßen. Glauben Sie mir, es macht Spaß, und die Flüchtlinge sind dankbar, dass jemand für sie Zeit hat. Das ist im Moment das Beste, was wir für sie tun können. Alles andere ist angeschoben.

In diesem Sinne, inshallah, so Gott will Doris Bündgens